Aktionen

  • Montag: Töpfern, Massage, Handarbeiten, Fußball
  • Dienstag: Entspannung, Basteln, Sport, Gymnastik, Blockflöten
  • Mittwoch: Werken, Upcycling, Disco, Sport
  • Donnerstag: Experimente, Schlafen, Häkeln-Nähen, Chor

Offene Ganztagsschule (OGS)

Die Teilnahme am Ganztagsunterricht ist freiwillig. Angemeldete Schülerrinnen und Schüler müssen jedoch bis zum Ende des Schuljahres regelmäßig an mindestens drei Tagen teilnehmen. Die Ganztagsschule beginnt um 13 Uhr und endet um 15:30 Uhr. Für erweiterte Betreuungszeiten, kann der kostenpflichtige Junior Club dazu gebucht werden. Kinder, die auch zum Junior Club angemeldet sind, können unter der Woche bis 17 Uhr, in den Ferien von 8 bis 17 Uhr betreut werden. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik „Junior Club“.

Träger der Ganztagsschule ist die KiWO gGmbH, die sich aus der AWO gGmbH und dem Kinderhaus e.V. zusammensetzt.

Ansprechpartnerin

Carmen Troncoso-Salazar (Koordination)
Tel.: 0176/23109588
Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag von 10 – 16 Uhr

E-Mail: lohbergschule@awo-goettingen.de

Mittagessen: ab dem 01.02.2020 kostet eine Mahlzeit für Grundschüler 3,63 €.

Uhrzeit Programm
13.00 Uhr Anmeldung in den Gruppen: Mittagessen und Mittagspause
14.00 Uhr Hausaufgaben und Lernzeit
14.30 Uhr Nachmittagsprogramm (verschiedene AGs und freies Spiel in den Gruppen)
15.30 Uhr Ende der Ganztagsschule / Beginn Junior Club
Das Mittagessen wird von den Küchenbetrieben der Stadt Göttingen geliefert.

Aus organisatorischen Gründen können wir nicht mit allen im Ganztag teilnehmenden Kindern auf einmal essen. Somit essen wir in unterschiedlichen Schichten. Zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr nehmen alle Kinder ihr Essen ein. Die Kinder essen in ihrer jeweiligen Gruppe.

Es ist uns wichtig, allen Kindern einen angenehmen Tagesablauf zu bieten, in dem genügend Zeit zum Erholen, Bewegen und Spielen ist. Dementsprechend haben wir den Tagesablauf gestaltet. Alle Kinder haben vor oder nach dem Essen eine Mittagspause von 30 Minuten.

Nach der Mittagspause beginnt die Hausaufgaben- bzw. Lernzeit. Diese findet in Kleingruppen statt. In der Regel machen die Kinder in der ersten Klasse noch keine 30 Minuten Hausaufgaben. Wenn Kinder eher mit den Hausaufgaben fertig sind oder keine aufhaben, können sie auf dem Schulhof unter Aufsicht spielen. Während der Lernzeit begleiten und unterstützen Lehrkräfte, sowie pädagogische Mitarbeiter die Kinder.

Im Kollegium der Lohbergschule haben wir uns darauf geeinigt, dass alle Kinder Hausaufgaben bekommen, die sie selbstständig in 30 Minuten erledigen können. Sollten die Hausaufgaben einmal in 30 Minuten nicht zu erledigen sein, bekommt die Lehrkraft eine Rückmeldung darüber. Abgesehen von den Lesehausaufgaben müssen die Kinder keine weiteren Aufgaben Zuhause erledigen. Um einen Überblick über den Leistungsstand Ihres Kindes zu haben, lassen Sie sich bitte die erledigten Hausaufgaben von ihrem Kind zeigen. Eine Korrektur der Hausaufgaben durch Eltern und pädagogische Fachkräfte ist nicht gewünscht. Die Lehrkräfte möchten durch die Hausaufgaben eine Rückmeldung erhalten, ob alle Kinder das Thema verstanden haben, oder ob es im Unterricht noch einmal aufgegriffen werden sollte.

Es wird nach einem offenem Konzept gearbeitet. Im Rahmen des Nachmittagsprogramms kann jedes Kind entscheiden, ob es ab 14.30 Uhr Uhr an einem Angebot teilnimmt. Die Angebote werden von den Kindern selbst gewählt. Die pädagogisch Mitarbeitenden besprechen mit den Kindern, welche Angebote es gibt und ob sie daran teilnehmen möchten. Auf dem OGS Elternabend und den Infowänden werden die jeweiligen Angebote bekannt gegeben.

Der Schulhof, die Bücherei sowie der Werk- und die Gruppenräume sind während des Nachmittagsprogramms durchgehend geöffnet. Sie sind mit mindestens einer Fachkraft besetzt und stehen allen Kindern zur Verfügung. Alle Kinder haben so die Möglichkeit sich kreativ, sportlich oder handwerklich zu betätigen oder in der Bücherei zu lesen und zu entspannen.

Alle Kinder, die nur die offene Ganztagsschule besuchen, gehen um 15.30 Uhr nach Hause. Kinder, die auch zum Junior Club angemeldet sind, können unter der Woche bis 17 Uhr in den Ferien von 8 bis 17 Uhr betreut werden. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik „Junior Club“.
Telefonnummern

  • Rote Gruppe: 0176/69475464
  • Weiße Gruppe: 0176/36517411
  • Grüne Gruppe: 0176/75897465
  • Blaue Gruppe: 0176/27485210
  • Gelbe Gruppe: 0176/69573573

Formulare

Junior Club

Aufgrund des hohen Bedarfes an Betreuungsplätzen, die über die OGS Zeiten hinausgehen, stellt die KiWO ein umfangreicheres kostenpflichtiges Betreuungsangebot. Dieses Angebot nennt sich Junior Club und ergänzt die Ganztagsschule.

Der Junior-Club ist montags bis freitags bis 17 Uhr geöffnet und betreut in acht Wochen der niedersächsischen Schulferien von 8-17 Uhr. Der Junior Club wird von pädagogischen Fachkräften geführt, die auch in der offenen Ganztagsschule tätig sind. So begleiten sie die Kinder von Beginn der Ganztagsschule um 13 Uhr bis zum Ende des Junior Clubs um 17 Uhr.

Während des Junior Clubs, können Sie ihr Kind jederzeit abholen. Geplante Ausflüge werden zuvor bekannt gegeben.

Die Kosten für den Juniorclub betragen monatlich, je nach Einkommen, zwischen 70€ und 150€. Bei Transferleistungen kann eine Kostenübernahme beantragt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 0176/23109588

  • Grüne Gruppe: 0171/1065121
  • Gelbe Gruppe: 0176/69573573
  • Weihnachtsferien: 6. Januar
  • Zeugnisferien: 3. Februar bis 4. Februar
  • Osterferien: 30. März bis 14. April
  • Himmelfahrt: 22. Mai
  • Pfingsten: 2. Juni
  • Sommerferien: 16. bis 24. Juli und 17. bis 26. August
  • Herbstferien: 12. bis 23. Oktober
  • 12. Juni (Betriebsausflug)
  • 19. Juni (Fortbildung aller Mitarbeiter*innen)
  • 28. August (Teamtag) April
  • 20. November

Zudem ist der Junior Club an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Pädagogisches Konzept der offenen Ganztagsschule

Kooperationspartner für die offene Ganztagsschule ist die KiWO gGmbH. Die beiden Träger der Horte an der Lohbergschule, der Kinderhaus e.V. und die AWO gGmbH gründeten auf Anregung der Eltern die KiWO. Das Pädagogische Konzept wurde in Zusammenarbeit der Schule, der Stadt Göttingen und der KiWO entwickelt.

In den vergangenen Jahren ist das Interesse der Eltern nach einer Ganztagsbeschulung im Primarbereich stark gestiegen. Wichtige Gründe für die Anmeldung an einer Ganztagsschule sind für die Eltern der Wunsch nach einer verlässlichen Betreuungszeit, die über die fünf Zeitstunden der Verlässlichen Grundschule hinausgeht, das Interesse an einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung für ihre Kinder oder der Wunsch nach qualitativ hochwertigen Bildungsangeboten im Nachmittagsbereich. Das Kollegium der Lohbergschule unterstützt diesen Wunsch und hat ebenfalls großes Interesse an einer qualitativ hochwertigen Beschulung am Nachmittag.

Die Ganztagsschule darf nicht als Anhang zur Verlässlichen Grundschule mit beliebiger pädagogischer Ausrichtung betrachtet werden, sondern sie muss den im Schulprogramm formulierten hohen Ansprüchen gerecht werden.

Das pädagogische Konzept der Lohbergschule steht auf drei wichtigen Säulen:

Wir fördern Bewegung
In unserer sportfreundlichen Schule können unsere Kinder die vielfältigen Bewegungsangebote nutzen. Die Gebäude und das weiträumige Gelände der Lohbergschule bieten viel Raum für einen bewegten Tagesablauf.

Wir leben miteinander
Wir wollen eine Schule, in der alle Beteiligten einander wertschätzen und offen, respektvoll und vertrauensvoll miteinander umgehen.

Wir entfalten Begabung
Wir sehen es als unsere Aufgabe und unser Ziel, alle Kinder – unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernmöglichkeiten – gleichermaßen und bestmöglich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, ihren sozialen Verhaltensweisen, in ihren musischen, praktischen und kognitiven Fähigkeiten zu fördern. Ein differenzierender Unterricht und ein anregendes Schulleben dienen dem Erreichen dieser umfangreichen Bildungs- und Erziehungsziele. Dies schließt individuelle Hilfen für Kinder mit Lernrückständen oder besonderen Problemen beim Lernen ebenso ein wie die Förderung von besonderen Begabungen und Neigungen.

Mit einer großen Methodenvielfalt im Unterricht wollen wir den verschiedenen Aufgabenstellungen und den hohen Anforderungen an unsere Kinder gerecht werden und gleichzeitig der Verschiedenheit der Lernvoraussetzungen und der unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten im Lernprozess Rechnung tragen.

Neben dem Lernen in angeleiteter Form bieten wir im Unterricht anregungsreiche, individuell strukturierte und offene Lernsituationen an, in denen die Kinder selbst planen, entdecken, erkunden, untersuchen, beobachten, experimentieren und ihre Arbeiten bewerten.

Mit dem Schulalter eröffnen sich Kindern zunehmend Lebensbereiche und Handlungsräume, in denen der Kontakt zu Gleichaltrigen von ausschlaggebender Bedeutung ist. Das Zusammensein und die Auseinandersetzung mit Freunden in der „Peer-Group“ ist für diese Altersphase ein bedeutsames Übungsfeld zur Bewältigung späterer Lebenssituationen. Die Eltern als wichtigste Bezugspersonen treten allmählich zurück.

Aber auch von anderen Erwachsenen wollen Grundschüler*innen in ihrer Freizeit unabhängiger werden. Sie wollen für sich sein, sich zurückziehen können. Sie wollen ihre Fähigkeiten in verschiedensten Lernbereichen ausprobieren. Sie wollen sich in der Welt bewegen und diese entdecken, dabei ernst genommen werden und mitbestimmen können.

Damit unsere Kinder ihren eigenen Weg finden, müssen sie Gelegenheiten haben, um zu lernen, zu entdecken, zu erfahren, um ihr Wissen zu erweitern. Die OGS als eine familienergänzende Betreuungsform sowie die zusätzliche kostenpflichtige Betreuung bieten hier durch vielfältige außerschulische Lernformen hervorragende Möglichkeiten in den verschiedensten Bildungsbereichen.

Die pädagogischen Fachkräfte geben den Kindern Freiräume, etwas ungeplant, unorganisiert und unbeobachtet aus der Situation heraus tun und erleben zu können und kommen somit diesen Entwicklungsbesonderheiten entgegen.

Das Aufgreifen der kindlichen Interessen und Bedürfnisse, ihres Lebens- und Gruppenalltags und das Einbeziehen dieser in die pädagogische Planung ist einer der Schwerpunkte unserer Arbeit mit Grundschüler*innen. Die praktische Umsetzung und das Ziel bestimmen und gestalten die Kinder dabei jederzeit mit.

Die neuen Schlüsselworte in unserer Informationsgesellschaft lauten: Globalisierung, internationalisierter Arbeitsmarkt, multiethnische Gesellschaften. Sie machen deutlich, welch ein gehöriges Maß an Mobilität, Flexibilität, Kreativität und Selbständigkeit unsere Kinder in Zukunft benötigen werden. Es geht in der OGS und im außerschulischen Zusatzangebot also darum, die Kinder in einem ausgewogenen Verhältnis von Individualismus und Gemeinschaft zu unterstützen, sie in ihrem selbstbestimmten Lernen zu fördern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, um ihnen die Teilhabe an Kultur und Gesellschaft zu ermöglichen.

Diese Ziele lassen sich in folgende Themenbereiche gliedern:

Partizipation, Eigenverantwortung, Mitverantwortung
Einbeziehendes, teilnehmendes miteinander Lernen und Leben, unter Berücksichtigung der Entwicklung von Kindern, innerhalb der Gruppe und der vorgegebenen Rahmenbedingungen, Teilhabe an Gestaltungsprozessen innerhalb der Gruppe, Übernahme von Verantwortung für das eigene Tun in der Gemeinschaft. Jeden Mittwoch halten wir in allen Gruppen einen Gruppenrat ab.

Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit
Erkennen, Umsetzen und Weiterentwickeln des eigenen Könnens im Rahmen der Möglichkeiten. Lernen, Gefühle wahrzunehmen und dadurch Verhalten und Handeln in unterschiedlichen Situationen bewusster einsetzen zu können. Einer unserer Schwerpunkte ist es die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern. Elementarer Bestandteil um ein glückliches Leben zu führen zu können ist, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und die Verantwortung für deren Erfüllung zu übernehmen. Im Rahmen des Nachmittagsprogramms legen wir großen Wert darauf, dass die Kinder auf ihre eigenen Bedürfnisse achten und sich dementsprechend ihren Nachmittag planen.

Soziales Lernen
Erlernen von sozialen Werten, kulturellen Normen und Regeln für das menschliche Verhalten in einem sozialen System.
Besonders wichtig ist dabei, dass die Kinder sich als selbst handelnde Subjekte erfahren und die Erwachsenen sie als solche ernst nehmen. Diese Wertschätzung macht für die Kinder Freiräume für eigene Entscheidungen und Bewährungsfelder für eigen verantwortetes Handeln nötig. Aufgabe der Pädagog*innen ist es daher, den Kindern neben den vorgegebenen Strukturen (Mittagessen, Hausaufgaben…) diese Freiräume zu schaffen.
Damit die Kinder jeden Tag mit Freude und spürbarem Gewinn die AGs besuchen, rücken die Pädagog*innen die Frage nach der Qualität der Erfahrungs- und Wissensbereiche, der Spiel- und Entspannungsphasen in den Mittelpunkt ihres Interesses. Dabei vertrauen sie auf die Selbstbildungskräfte der Kinder und bieten Zeit, Raum, Material und Themen für ihre Weiterentwicklung an. Das bedeutet, sie muten Kindern Themen zu und geben Impulse und Anregungen, erwarten aber nicht, dass sie sich in einer von ihnen vorgegebenen Art und Weise mit den Themen beschäftigen. Gleichermaßen ist es wichtig, dass die Fachkräfte sich auf die Themen der Kinder einlassen, diese über Beobachtung und mit Hilfe fachlicher Reflexion erkennen, mit den Kindern darüber ins Gespräch kommen und Ideen zur Vertiefung ihres Interesses sammeln, um dann Materialien und Medien zur Weiterarbeit zur Verfügung zu stellen. Wesentliche Herausforderung für die Pädagogen*innen ist es, die Balance zwischen Beantwortung von Themen der Kinder und der Zumutung von Themen für die Kinder zu halten.

Inklusion
Die eine Säule des pädagogischen Konzeptes „Wir leben miteinander“ findet sich ebenso wie die anderen beiden Säulen auch im offenen Ganztag wieder. Gemeinsam den Alltag leben und gestalten, wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen, dies sind Werte, die unser Miteinander prägen. Jedes Kind in seiner Individualität und seiner Kultur bereichert den Gruppenalltag. Diese Haltung schafft eine sichere und freundliche Atmosphäre, in der die Kinder sich aufgenommen und anerkannt fühlen können. Nur wenn ein Kind sich geborgen fühlt, kann es seine Stärken bestmöglich entwickeln, seine Persönlichkeit entfalten und seinem Forscherdrang nachgehen. Ein endgültiges Konzept für die Beschulung der inklusiven Kinder wird nach Auswertung von ersten Erfahrungen zu einem späteren Zeitpunkt entwickelt.
Wir wollen allen Kindern die besten Chancen auf ein glückliches, gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben geben.

Die Lohbergschule ist eine Verlässliche Grundschule. Wir beginnen unseren Unterricht täglich um 8:00 Uhr und enden um 13.00 Uhr.
Die Lohbergschule wurde 1971 in einem Neubau gegründet. Große und helle Klassen-, Fach- und Gruppenräume bieten unseren Kindern gute Arbeitsmöglichkeiten. Neben einer Sporthalle und einem Gymnastikraum stehen uns 12 Klassenräume, ein Werkraum, eine Schülerbücherei, ein Computerraum, fünf Gruppenräume und eine Pausenhalle zur Verfügung. Zum Schulgelände gehören außerdem ein Spielplatz, ein Pausenhof und ein Fußballplatz und eine Sprunggrube.

4.1 Allgemeines

Die Teilnahme am Ganztagsangebot ist bei uns freiwillig. Angemeldete Kinder müssen aber verbindlich für mindestens ein Schuljahr am Ganztagsangebot teilnehmen. Bei einer Schule mit dieser Schülerzahl, die mittelfristig stabil bleiben wird, kann mit ca. 35 teilnehmenden Kindern am Ganztagsunterricht pro Jahrgang gerechnet werden.
Der Schulvorstand, der Schulelternrat und die Gesamtkonferenz der Lohbergschule haben für die Errichtung einer offenen Ganztagsschule gestimmt und im Sommer 2012 haben sich in einer Elternbefragung 75 % der Eltern für die Errichtung einer Ganztagsschule ausgesprochen.
Die Ausgestaltung erfolgt nach dem aktuellen Rahmenkonzept der Stadt Göttingen.
Das Ganztagsangebot steht den Kindern von Montag bis Donnerstag zur Verfügung. In der Zeit zwischen 13.00 Uhr und 15.30 Uhr werden die Kinder beschult. Die Anmeldungen können für drei oder vier Nachmittage in der Woche erfolgen.

4.2 Anmeldung und Aufnahme in die OGS

Aufgenommene Kinder behalten, nach erneuter Anmeldung für das neue Schuljahr, ihren Platz auch im neuen Schuljahr. Anmeldungen für das neue erste Schuljahr werden in der Zeit ab dem 1. Januar eines Jahres angenommen. Die Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Für die Anmeldung und Platzvergabe ist die Koordinatorin zuständig.
Zur verbindlichen Aufnahme in die Ganztagsschule gehört der Abschluss eines Vertrages mit der Stadt Göttingen über die Teilnahme am Mittagessen.
Abweichungen von diesen Regelungen sind in Ausnahmefällen nach Absprache mit der Schulleitung möglich.

4.3 Stammgruppen

Uns ist eine Organisationsform in Stammgruppen wichtig, damit die Kinder eine feste Bezugsperson haben, auch wenn sie am Nachmittag an gruppenübergreifenden Angeboten teilnehmen. Dies gibt den Kindern eine Orientierung und Sicherheit, der Beziehungsaufbau ist erleichtert und die Mitarbeiter*innen lernen die Kinder besser kennen und können sie somit gut in ihrer Entwicklung begleiten.
Für die Kinder bedeutet die Teilnahme am Nachmittagsangebot auch die Möglichkeit, mit anderen Kindern über andere Inhalte als am Vormittag in Kontakt zu kommen. Das kann die Integration von Kindern verbessern und die Identifikation der Kinder mit ihrer Schule kann wachsen.

4.4 Mittagspause und Mittagsessen

Zur Mittagspause gehört eine betreute Erholungszeit. Bei guten Witterungsbedingungen kann der Sportplatz sowie der Schulhof und der Spielplatz für verschiedene Pausenaktivitäten genutzt werden. Bei Regen oder starkem Frost können die Bücherei oder die Gruppenräume genutzt werden.
Das Mittagessen wird von der Stadt Göttingen geliefert. Die Stadt arbeitet dabei nach einem eigenen Qualitätskonzept.
Aus organisatorischen Gründen können wir nicht mit allen im Ganztag teilnehmenden Kindern auf einmal essen. Somit essen wir zeitversetzt in mehreren Schichten. Die Kinder essen in ihrer jeweiligen Gruppe.
Es ist uns wichtig, allen Kindern einen angenehmen Tagesablauf zu bieten, in dem genügend Zeit zum Erholen, Bewegen und Spielen ist. Dementsprechend haben wir den Tagesablauf gestaltet. Alle Kinder haben vor oder nach dem Essen eine Mittagspause von 30 Minuten.

4.5 Angebote der Ganztagsschule

Unsere Kinder brauchen mehr denn je die Herausforderung an eigenes Denken, Fühlen, Wahrnehmen und Bewegen. Künstliche Bilder aus den Medien verdrängen zunehmend die konkrete, echte Begegnung von Kindern mit der Welt. Dabei brauchen Kinder den Kontakt zur Wirklichkeit, um sich in ihr überhaupt zurecht zu finden.
Kinder benötigen Raum für freies Spiel. Sie eignen sich über selbstbestimmtes und ungeplantes (informelles) Lernen in Alltagssituationen vielfältiges Wissen und ein breites Spektrum an Fähigkeiten an. Sie handeln, um eine alltägliche Situation eigenständig und/oder gemeinsam mit anderen bewältigen zu können. Das Lernen geschieht dabei immer aus eigenem Interesse. Je anregender der Alltag ist, desto vielfältiger werden die erworbenen Kompetenzen sein.
Über Forschen und Experimentieren konstruieren sich die Kinder ihre Lebenswirklichkeit und erfahren Zusammenhänge und Ursprünge.
Besonders im freien Spiel setzen sich Kinder allein und in Gruppen mit ihrer Lebensrealität auseinander. Im Rollenspiel z.B. probieren sie sich in wechselnden Perspektiven, sie genießen die Möglichkeit, im Spiel ihre Welt neu zu erschaffen. Das Spiel setzt in hervorragender Weise die schöpferischen Kräfte frei, es erlaubt den Kindern, ihre Welt auf Probe und nach eigenen Regeln zu gestalten und sich mit möglichen Konsequenzen des Handelns auseinander zu setzen.
Das echte freie Spiel kennt keine Vorgaben, Anleitungen oder Erklärungen, denn dadurch wird es zum zweckorientierten Spiel.
Das Kind spielt im freien Spiel, wenn es nicht gestört oder abgelenkt wird, in der gleichen Verfassung, wie die meisten Erwachsenen es sich wünschen zu arbeiten, nämlich konzentriert, intensiv und mit voller Hingabe.
Ergänzend zum freien Spiel ist es uns auch wichtig, dass die Kinder die Möglichkeit haben, AGs ihren Interessen entsprechend zu wählen.
Wir arbeiten nach einem offenen Konzept. Im Rahmen des Nachmittagsprogramms kann jedes Kind täglich neu entscheiden, ob es ab 14 Uhr an einem Angebot teilnimmt. Die Angebote werden von den Kindern selbst gewählt. Die pädagogischen Mitarbeiter*innen besprechen mit den Kindern, welche Angebote es gibt und ob sie daran teilnehmen möchten. Auf dem OGS Elternabend und den Infowänden werden die jeweiligen Angebote bekannt gegeben.
Der Schulhof, die Bücherei sowie der Werk- und die Gruppenräume sind während des Nachmittagsprogramms durchgehend geöffnet. Sie sind mit mindestens einer Fachkraft besetzt und stehen allen Kindern zur Verfügung. Alle Kinder haben so die Möglichkeit sich kreativ, sportlich oder handwerklich zu betätigen oder in der Bücherei zu lesen und zu entspannen.
Als sportfreundliche Schule wollen wir unseren Kindern täglich mindestens ein Sportangebot im Ganztagsbereich bieten, wozu uns die Sporthalle, der Gymnastikraum und der Sportplatz zur Verfügung stehen. Außerdem legen wir Wert auf ein vielseitiges musisches Angebot mit Tanz, Umgang mit Instrumenten und Gesang.
Darüber hinaus streben wir ein Angebot mit dem Einsatz neuer Medien an. Dieses könnte ein Tastaturlehrgang, die Arbeit mit einem Zeichenprogramm, der Weg vom Erstellen eines Fotos bis zum fertigen Ausdruck oder das Erstellen kleiner Filme sein.
Da die Lohbergschule sich besonders für die Leseförderung ihrer Kinder einsetzt, ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass die Schülerbücherei im Nachmittagsbereich intensiv genutzt wird. Dies könnte in Form von Lesen, Vorlesen, Stöbern, Recherchieren und für kleine Theaterprojekte geschehen.
Die Wünsche und Interessen der Kinder und der Eltern werden bei der Auswahl der Nachmittagsangebote berücksichtigt. Zu jedem Halbjahr besteht die Möglichkeit neue AGs zu beginnen.
Es ist uns ein großes Anliegen, die Themen, welche die Kinder als wichtig erachten, aufzugreifen und den Kindern eine größtmögliche Partizipation am Alltag zu ermöglichen. Aus diesem Grund führen wir regelmäßig gemeinsam mit den Kindern einen Gruppenrat durch. In diesen Gruppenratssitzungen können die Kinder Wünsche bezüglich Angebote, AGs und Spielmaterialien äußern. Auch die Regeln, die im Gruppenalltag gelten, werden gemeinsam mit den Kindern besprochen. Im Rahmen des Gruppenrats erhalten die Kinder die Möglichkeit, Lob, Kritik und Anregungen zu äußern und so einen aktiven Part in der Gestaltung des Lebensraums Schule zu übernehmen. Alle Beschlüsse, die im Gruppenrat erlassen werden, werden gemeinsam mit den Kindern regelmäßig überprüft. Auch gibt es Lob/Kritikboxen in denen die Kinder anonym ihre Anliegen aufgeschrieben einwerfen können.

4.6 Hausaufgaben

Die betreute Hausaufgabenzeit liegt zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr. Die Hausaufgabenzeit wird nicht als Nachhilfeunterricht gesehen. Die Hausaufgaben werden von Seiten der Lehrkräfte so gestellt, dass alle Kinder ihre Aufgaben innerhalb von ca. 30 Minuten selbständig bearbeiten können. Die Hausaufgabenbetreuung findet in den Klassenräumen und möglichst im Klassenverband statt
.

4.7 Personelle Ausstattung

Die Ganztagsschule erhält einen Zuschlag für einen Zusatzbedarf an Lehrerstunden zur Ausgestaltung der Ganztagsschule und der Anteil an Lehrerstunden soll 60% des gesamten Zusatzbedarfs für den Ganztag nicht unterschreiten. Die Anpassung des Verhältnisses von Lehrerstunden zu kapitalisierten Lehrerstunden beantragt die Schulleitung der Lohbergschule jährlich bis zum 1. Januar eines Jahres für das kommende Schuljahr.
Die KiWO richtet sich mit der personellen Ausstattung nach dem Rahmenkonzept der Stadt Göttingen. Im Rahmenkonzept der Stadt werden 2 pädagogische Fachkräfte oder eine Lehrkraft für 20 Kinder empfohlen. Für die Organisation des Ganztagsangebots hat die KiWO eine Koordinatorin eingestellt. Weitere Informationen sowie das Rahmenkonzept sind auf der Homepage der Stadt Göttingen zu finden.

4.8 Kosten für die Eltern

Die ganztagsspezifischen Angebote sind in der Regel kostenlos. Für benötigtes Material, z.B. beim Töpfern oder Werken, kann ein Kostenbeitrag erhoben werden. Wir können auch, bei entsprechender Nachfrage, kostenpflichtige Angebote von Kooperationspartnerinnen in das Programm mit aufnehmen, z. B von Musikschulen oder Sportvereinen.

Eltern, die für ihre Kinder eine Betreuung von Montag bis Donnerstag nach 15.30 Uhr, am Freitagnachmittag bis 17 Uhr und 8 Wochen in den niedersächsischen Ferien von 8 – 17 Uhr benötigen, können das kostenpflichtige Zusatzangebot der KiWO in Anspruch nehmen.
Die Gesamtverantwortung für die Schule und deren Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung trägt die Schulleiterin oder der Schulleiter. In der Ganztagsschule schließt das Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung der Ganztagsschule ein.
Mit der KIWO gGmbH hat die Lohbergschule einen verlässlichen Partner für die offene Ganztagsschule gefunden, der unsere pädagogischen Ziele mit uns teilt und aktiv an seiner Umsetzung mitarbeitet. Für die Umsetzung der Ganztagsschule sowie dem außerschulischen Zusatzangebot und deren Vernetzung ist Koordinatorin zuständig.
Die Koordinatorin arbeitet eng mit dem Kollegium zusammen, tauscht Informationen aus und nimmt regelmäßig an Dienstbesprechungen und Konferenzen teil.
Das pädagogische Konzept der Ganztagsschule, die Arbeit im Nachmittagsbereich und die Zusammenarbeit zwischen Schule und KiWO werden jährlich evaluiert. Die Eltern werden im März oder April schriftlich befragt. Im Mai oder Juni eines jeden Jahres treffen sich die Schulleitung, Vertreter des Schulelternrats, ein Elternvertreter aus dem Schulvorstand, eine im Ganztag unterrichtende Lehrkraft und Vertreterinnen der KiWO zu einem gemeinsamen Gespräch. Sie entwickeln eventuell Änderungsvorschläge für das pädagogische Konzept der Ganztagsschule und planen das neue Schuljahr. Das Protokoll dieses Gesprächs wird anschließend schulintern veröffentlicht.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und KiWO besteht im Alltag aus folgenden Punkten:

    • Regelmäßiger Austausch
    • Gemeinsame Dienstbesprechung
    • Gemeinsame Planung des AG-Angebotes
    • Gegenseitige Informationen über Vorhaben, Veränderungen und Termine
    • Gemeinsame Planung und Gestaltung von Festen
    • Gemeinsame Elternabende
    • Gegenseitige Teilnahmen an Konferenzen/Dienstbesprechungen
    • Gemeinsames Arbeiten an Projekten

Das Pädagogische Konzept der offenen Ganztagsschule Lohbergschule wurde am 18.06.2015 vom Schulvorstand beraten und am 22.06.2015 von der Gesamtkonferenz beschlossen.